Daniel zieht von Göttingen nach Berlin, studiert auf Lehramt, wohnt mit seinem Kumpel Steffen in einer WG. Hier in Berlin trifft er nach  Jahren der Funkstille auch seinen Vater wieder.  Der war in den 80ern Hausbesetzer und Politaktivist. Bis Daniel neun war, hat er ihn in den Sommerferien besucht, dann ist der Kontakt abgebrochen. Zeit, ihn endlich besser kennenzulernen, denkt Daniel, aber ausgerechnet jetzt wird Fil, sein Vater, sterbenskrank und fällt ins Koma.

Daniel fängt an, sich in Fils Leben umzusehen. Er wohnt in dessen Wohnung, hört dessen Musik und fährt sogar bis nach Rumänien auf der Suche nach der Ex-Freundin des Vaters. Daniel entdeckt politische Ideale, die er selbst nie hatte, und einen Menschen, den er anfängt, zu bewundern. Vor allem aber findet Daniel sich selbst.

"Der Eindringling“ ist Vater-Sohn-Geschichte, Berlin-Buch und Selbstfindungstrip im schwül-heißen Spätsommerambiente. Elegant und ganz nah am Leben, impulsiv und immer wieder überraschend.

Fritz meint:Fritz meint: Fünf von fünf Sternen

(fünf von fünf Sternen)

Was: Raul Zelik "Der Eindringling"
Wo: Suhrkamp Verlag
Wie viel: 288 Seiten, 14 Euro

 

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